Lehre

 

Entwerfen und Konstruieren als Wechselspiel zwischen Gefühl und Verstand

Karl Friedrich Schinkel beschreibt in seinem „Architektonischen Lehrbuch“ den Entwurfsprozess des Architekten als lebendiges Wechselspiel zwischen Gefühl und Verstand. Das bei jedem Studierenden unterschiedlich ausgeprägte Talent der irrationalen, gefühlsmäßigen Erfassung von architektonischer Qualität, wird in unserer Lehre trainiert und konkret gestärkt. Ziel ist es die jeweils eigene architektonische Intuition und Position der Studierenden zu schärfen.

Die Studierenden werden zu einer inhaltlichen, kreativen und konstruktiven Auseinandersetzung in der Architektur ausgebildet. Mit dem Erlernen von spezifischen Fähigkeiten sollen vorhandene Qualitäten, durch eine transformatorische Entwurfsreaktion, in eigene zeitgenössische Konzepte übersetzt werden.

Dafür werden Form und Gestalt eines Hauses, unter Einbeziehung der Konstruktions- und Materialwahl, zu einem kohärenten und stimmigen Ganzen geführt.

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Prof. i.V. Silvia Schellenberg-Thaut, Sebastian Thaut, Architekten BDA