Entwurf WiSe 2021/22

Bundesinstitut für Fotografie

In der Serie Freischwimmer löst Wolfgang Tillmans die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei auf. „Freischwimmer 84“ entstand ohne Kamera in einem fotochemischen Verfahren mit Licht und Fotopapier in einer Dunkelkammer.

Aufgabe

Die Fotografie ist mit ihrer über 180-jährigen Geschichte nach wie vor eines der wichtigsten Medien in der deutschen Gesellschaft. Sie dient u.a. der Dokumentation und Vermittlung von Zeitgeschehen und historischen Entwicklungen. Nicht zuletzt ist die Fotografie eine eigenständige und bedeutende Kunstform.

Durch die Schaffung eines zentralen Bundesinstituts für Fotografie sollen die bisher dezentral aber vielfältig vorhandenen Kompetenzen zur Restaurierung, Archivierung, Konservierung und Digitalisierung alter Fotografien an einem Ort gebündelt werden. Aufgabe ist der Entwurf eines Kompetenzzentrum zum „Erhalt des fotografischen und visuellen Erbes Deutschlands“. In direkter Nachbarschaft zum Museum Kunstpalast, dem Forum NRW sowie der Kunstakademie Düsseldorf als Geburtsort der “Düsseldorfer Schule” und Wirkungstätte bedeutsamer Künstler wie Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Struth uvm. findet sich ein idealer Ort für dieses “fotografische Gedächtnis”.

„Wenn ein Foto aus einer Entwicklungsmaschine kommt, ist es im perfekten Zustand, der später von Licht, mechanischen oder chemischen Einflüssen bedroht wird. (…) Von nun an geht’s bergab“. Wolfgang Tillmans, Spiegel online (04.03.2013)

Die Organisation erfolgt über die digitale Lernplattform Moodle

Termine folgen.